E-Jugend des SC Böbing erreicht das Bezirksfinale im Merkur-Cup

Das Kreisfinale in Hohenfurch war wieder einmal, wie man es beim Merkur CUP, dem weltgrößten Turnier für die E-Jugendfußballer gewohnt ist, ein super Fußball-Tag. Mit einem durchaus zu erwartenden Sieger TSV Schongau, aber auch mit einem Überraschungsteam auf dem zweiten Platz: Der SC Böbing schaffte den Einzug ins Finale, musste sich dann aber den Lechstädtern mit 1:3 geschlagen geben. Beide Teams sind beim Bezirksfinale dabei.

Natürlich waren die Trainer und auch die Fußballer der beiden Finalisten zufrieden.

Böbing, das kaum jemand auf der Liste hatte, erreichte in der Gruppe 2 ein 1:1 gegen Peiting sowie zwei Siege gegen Apfeldorf (2:1) und Hohenfurch (3:2), was zum Gruppensieg reichte.

„Wir lassen das auf uns zukommen“, sahen Böbings Trainer Richard Baarfüßer und Rico Heidel dem Endspiel gelassen entgegen. „Kämpfen, kämpfen, kämpfen“ war ihre Devise. „Unser Erfolgs-geheimnis ist die mannschaftliche Geschlossenheit.“

„Im Finale kann alles passieren“, sagten Schongaus Trainer Daniel Karg und Axel Schkölziger. „Die Böbinger sind stark“, so Schkölziger,

Ihre bessere spielerische Klasse spielten die Schongauer im Finale aus. Manuel Schmid sorgte schon nach zwei Minuten für die Schongauer Führung, und nach dem Ausgleich durch Max Haberäcker (7.) machten nach der Pause Oskar Ruhland (13.) und Ludwig Seelig (18.) den Schongauer Sieg perfekt.

Strahlende Gewinner waren nach dem Turnier alle beteiligten Mannschaften. Bei der Siegerehrung gab es für alle Teams Preise, überreicht von Günter Liebmann vom Münchner Merkur, der durch das Programm führte und mit weiteren Helfern vor Ort war und die fleißige Hohenfurcher Helfertruppe unterstützte.

Eine Einladung zu einem Spiel der SpVgg Unterhaching samt Brotzeit gab es für die Fußballer von den Plätzen eins bis acht. Dazu Spielbälle. Vize Böbing bekam zusätzlich 20 Tickets zur Bavaria Filmstadt, und Sieger Schongau ein Autogramm-Trikot des FC Bayern, 17 Tickets zu einem Spiel der Bayern in der Allianz-Arena, und Personalleiter Joachim Ruber von EPT übergab dem Siegerteam noch einen kompletten Satz Trikots.

(Quelle: Dietmar Friebel/ Schongauer Nachrichten vom 9.5.2018)